Sicherheitsüberdrucklüftung

Sicherheitsüberdrucklüftungen

Eine Sicherheits-Überdruck-Lüftungs-Anlage oder auch „Süla“ beinhaltet generell auch eine Spüllüftung. Bei Auslösung im Brandfall wird zuerst mittels der oberen Abluftklappe und des Ventilators der rauchfrei zu haltende Raum spülgelüftet. Danach geht das System in den Regelbetrieb.

Die Regelung des korrekten Druckniveaus kann auf unterschiedliche Arten gewährleistet werden: aktiv, passiv oder kombiniert.

Bei einer geregelten Anlage kann die Nutzbarkeit der Fluchtwege im Brandfall problematisch sein. Der aufgebaute Druck des Ventilators addiert sich an der Fluchttür mit der des Türschließers und übersteigt schnell die maximal zulässigen 100N Kraft zur Türöffnung. Ein Überdruckventil kann hier Abhilfe schaffen, es bleibt jedoch zu beachten, dass bei höher gelegenen Stockwerken der Druck noch ausreichend ist.
Der Montageort des Sensors zur Druckmessung muss gut geplant sein und darf sich nicht zu nah an Türen bzw. öffenbaren Fenstern befinden.

Sicherheitsüberdruckanlagen

Arten der Druckregelung

Aktiv
Die aktive Regelung greift direkt bei der Erzeugung des Überdrucks, nämlich am Ventilator ein.
Mittels eines Frequenzumrichters wird die Drehzahl entsprechend der Anforderung erhöht oder gedrosselt. So passt sich der Druck im rauchfrei zu haltenden Raum an.

Passiv
Bei der passiven Variante wird der Druck ausschließlich über die Abströmöffnung geregelt.
Das kann z.B. eine Lichtkuppel sein oder eine Druckregelklappe mit Lamellen.
Angeordnet wird sie im Dach oder einem entsprechend hohen Punkt in der Fassade.
Gemäß der EN12101-6 muss der Regelvorgang des Drucks innerhalb von 3 Sekunden erfolgen.
Ein Antriebssystem mit hoher Laufgeschwindigkeit respektive kurzen Reaktionszeiten ist hier von essentieller Bedeutung.

Passiv und Aktiv kombiniert
Kombiniert man beide Varianten, ist das die wirksamste Ausführung einer Sicherheitsüberdrucklüftung. Allerdings ist diese auch dementsprechend aufwendig umzusetzen.

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